Glossar
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Glossar


Warez

Sprich "Währs".
Begriff für illegal beschafte oder verbreitete Softwareprodukte (Raubkopien).
Bekannt wurde der Begriff insbesondere Ende der 1990er Jahre, als die Anzahl der Webseiten, auf denen illegale Kopien von Softwareprodukten, rasant stieg.

Webbrowser

Siehe Browser

Web.de

1995 gegründetes Unternehmen, welches neben dem Angebot einer Web-Suchmaschine auch noch einen kostenlosen EMaildienst anbietet. Darüber hinaus ist über Web.de der SmartSurfer erhältlich, ein Einwahlprogramm für Modembenutzer, welches für eine bestimmte Tageszeit die günstigsten Internetanbieter auflistet, die dann angewählt werden können.

Web.de bietet jedoch auch einen eigenen Interzugang auf DSL-Basis an. Das Unternehmen versteht sich selbst als Web-Kommunikationsdienst, der sich unter anderem auf dem Gebiet der Internettelefonie engagiert.

Weblog

Ein im World Wide Web geführtes, zumeist öffentlich einsehbares digitales Tagebuch.

Häufig wird einfach die Kurzform Blog benutzt.

Der Benutzer schreibt meist über eine spezielle Webseite seine Artikel in das Weblog hinein. Diese werden dann häufig in einer Datenbank gespeichert. Besucher können nun die Artikel lesen und auf Wunsch (und mit entsprechenden vom Besitzer gegebenen Rechten) Kommentare dazu abgeben.

Webseite

Im weiteren Sinne ein Auftritt im World Wide Web, also die Gesamtheit aller vorhandenen Dokumente, die unter einer Internetadresse erreichbar sind.

Im engeren Sinne ein (HTML-)Dokument im World Wide Web.

Webserver

Spezielle Software, die auf einem leistungsstarken Computer läuft und dazu dient, HTML-Dokumente und weitere zu einer Webseite gehörende Daten an einen anfragenden Browser zu senden.
Oft ist auch der Computer, auf dem die Webserver-Software läuft, selbst mit dem Begriff gemeint.

Gängige Softwareprodukte dieser Kategorie sind der kostenlos vertriebene Apache Webserver und der kommerzielle IIS von Microsoft.

Windows

Betriebssystemfamilie, die seit 1985 von der Firma Microsoft weiterentwickelt wird. Das Windows-Betriebssystem zeichnet sich durch eine grafische Benutzeroberfläche mit Mausbedienung, Fenstertechnik und Multitaskingfähigkeit aus.

Die ersten Ausgaben von Windows, die Versionen 1.0 und 2.0 konnten die damaligen Anwender noch nicht wirklich überzeugen. Erst mit der Version 3.0 und erst wenig später mit der Version 3.1 hatte Windows den Erfolg, der es heute zum meistgenutzten Betriebssystem der Welt macht. Seit Windows 95 ist Microsoft - auch dank einer massiven Werbekampagne - mit seinem System Marktführer.

Bis einschließlich der Version Windows 98 setzte das System auf das Betriebssystem MS-DOS auf, für welches Windows eigentlich nur eine grafische Oberfläche war.

Die Versionen von Windows sind :

  • 1985 : Windows 1.0

  • 1987 : Windows 1.03

  • 1987 : Windows 2.0

  • 1990 : Windows 3.0

  • 1992 : Windows 3.1

  • 1994 : Windows 3.11

  • 1995 : Windows 95

  • 1997 : Windows NT 4

  • 1998 : Windows 98

  • 2000 : Windows 2000

  • 2000 : Windows ME

  • 2001 : Windows XP

  • 2007 : Windows Vista

  • 2009 : Windows 7

  • ca.2012 : Windows 8



Bildschirmkopien sämtlicher Versionen von Windows finden sich unter http://toastytech.com

Windows Explorer

Windows ExplorerUnter Microsoft Windows der Standarddateimanager. Mit diesem Programm ist es möglich, den Inhalt von Verzeichnissen aufzulisten, Dateien umzubenennen und durch Doppelklick auf selbige das öffnen zu veranlassen.
Für Windows-Betriebssysteme existiert eine ganze Reihe weiterer Programme von Drittanbietern, die oftmals eine größere Funktionsvielfalt anbieten und insgesamt leistungsfähiger sind als der Windows Explorer.

Windows Media Player

Der Windows Media Player ist ein Programm, mit dem sich Ton- und Videodateien abspielen lassen. Außerdem bietet das Programm die Möglichkeit, den Inhalt von Musik-CDs auf die Festplatte zu kopieren. Dabei nutzt der Media Player das von Microsoft entwickelte WMA-Format. Ab der Programmversion 10 ist jedoch auch das Speichern als MP3-Datei möglich. Durch das hinzufügen von Erweiterungen lassen sich im Windows Media Player auch Formate abspielen, die standardmäßig nicht zum Funktionsumfang gehören.
Durch die Forderung der EU-Wettbewerbskommission, den Windows Media Player vom Betriebssystem Windows zu entkoppeln, hatte Microsoft in Europa seinerzeit die Windows XP Edition N angekündigt, die ohne den Media Player ausgeliefert wurde.

Windows Update

Eine der wichtigsten Funktionen unter Windows Betriebssystemen.

Das Windows Update sucht regelmäßig nach neuen, von Microsoft bereitgestellten Produktaktualisierungen. Je nach Einstellung lädt diese aus dem Internet herunter und installiert diese im Hintergrund. Bei den Aktualisierungen handelt es sich vornehmlich um die einmal monatlich bereitgestellten Sicherheitsupdates.
Diese Funktion kann vom Benutzer auch manuell ausgeführt werden, wenn dieser die Webseite windowsupdate.microsoft.com aufruft oder die entsprechende Funktion aus dem Startmenü wählt.

WLAN

Abkürzung für "Wireless Local Area Network".
Besonders im Privatbereich immer stärker verbreite Methode, um Computer mit dem Internet zu verbinden. Dabei wird die Internetverbindung bis zum Kunden noch über ein Kabel realisiert, der Computer selbst wird jedoch über Funkstrecken angesprochen.
Sicherheitskritisch sind WLANs, die nicht gegen unerlaubte Zugriffe von außen abgesichert sind, was heutzutage nur noch selten der Fall ist. Hierzu bedarf es lediglich der Verwendung einer Verschlüsselung, die sämtliche notwendigen Geräte unterstützen sollten.

World Wide Web

Das World Wide Web (auch "WWW" oder "Web") ist ein Dienst des Internets. Oftmals werden World Wide Web und Internet fälschlicherweise gleichgesetzt.

Initiiert wurde das World Wide Web durch die Arbeiten von Tim Berners-Lee am Genfer Kernforschungszentrum CERN. Im Jahre 1989 legte er dort den Grundstein für das WWW. Um die Inhalte des World Wide Web nutzen zu können, wird eine spezielle Software benötigt, der so genannte Browser.

Wurm

Schadsoftware, die sich ausschließlich selbständig über Netzwerkverbindungen verbreitet. Dazu nutzen Würmer meist Sicherheitslücken in Softwareprodukten aus, deren dann angegriffene Komponenten ungeschützt mit dem Netzwerk verbunden sind.

Bekannte Beispiele sind die Würmer Sasser, Blaster und Agobot, die sich über Fehler in Netzwerkkomponenten des Betriebssystems Windows verbreitet haben.

Die Würmer, die per EMail verbreitet werden (so genannte Mailwürmer) sind streng genommen keine "echten" Würmer, sondern Social Engineering Attacks, bei denen der Benutzer durch Vorspiegelung falscher Tatsachen dazu gebracht werden soll, den EMailanhang zu öffnen und so das schädigende Programm zu starten.