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Laufwerk

Bezeichnung für ein Gerät oder eine Vorrichtung für den Zugriff auf ein Speichermedium.
Ursprünglich wurden Laufwerk und Medium voneinander getrennt gebaut, z.B. die Disketten oder Bandlaufwerke. Bei Festplatten jedoch sind Speichermedium und Laufwerk fest verbunden.

Laufwerke müssen nicht zwangsläufig mechanischer Natur sein. Speicherkarten, wie sie etwa in Digitalkameras eingesetzt werden, besitzen keine mechanischen Teile.
Unterschieden wird zwischen internen (in den Computer eingebauten) und externen (an den Computer anschließbaren) Laufwerken.

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Linux

Tux Linux ist ein freies Betriebssystem, welches im Jahre 1991 vom finnischen Studenten Linus Torvalds initiiert wurde. Bei Linux handelt es sich um ein unixähnliches Betriebssystem, welches von einer weltweiten Gemeinde weiterentwickelt wird.

Im eigentlichen Sinne handelt es sich bei Linux lediglich um den Kern des Betriebssystems. Für die Nutzung des Betriebssystems sind weitere Programme notwendig. Diese zusätzlichen Programme werden, zusammen mit dem Betriebssystemkern, in den so genannten Distributionen ausgeliefert, die von verschiedenen Herstellern angeboten werden. Da die Philosophie von Linux es verbietet, für das System Geld zu verlangen, dürfen nur die Kosten für die Produktion einer Distribution und das Herstellen der Datenträger in Rechnung gestellt werden.

Neben dem Weg eines käuflichen Erwerbs über eine Distribution lässt sich Linux (und nahezu alle Anwendungen) kostenlos aus dem Internet herunterladen. Die bekannteste Distribution in Deutschland ist SuSE Linux, eine der am häufigsten genutzten ist Ubuntu Linux.

Lizenz

Im Allgemeinen ist eine Lizenz die Erlaubnis, etwas zu tun, was ohne diese Lizenz nicht erlaubt wäre.

So gibt es etwa bei Softwareprodukten eine Lizenz, die dem Benutzer meistens ein bestimmten Regelungen unterworfenes Benutzungsrecht an dem Produkt gibt.

Localhost

Bezeichnung für das momentan verwendete Computersystem bzw. dessen IP-Adresse, also der Computer, an dem Sie gerade sitzen.

Der Computer, der von einem Benutzer verwendet wird, trägt stets die IP-Adresse 127.0.0.1 und ist unter dieser wie jeder andere Computer in einem Netzwerk ansprechbar, allerdings nur von sich selbst. Wird auf dem lokalen Computer beispielsweise ein Webserver betrieben, ist dieser unter http://127.0.0.1 oder http://localhost erreichbar.

Gebraucht werden kann dieser so genannte lokale Loopback u.a. zum Testen von netzwerkfähigen Anwendungen wie einem Webserver.

Loveletter

Im Mai 2000 entdeckter Wurm und mithin einer der erfolgreichsten Schädlinge aller Zeiten, der auch unter dem Namen "Lovebug" oder "I-Love-you-Virus" bekannt ist. Weltweit hat Loveletter schätzungsweise 45 Millionen Computer infiziert und einen Schaden von rund 10 Milliarden DM verursacht.
Der Wurm verbreitet sich u.a. per EMail und über den so genannten Internet Relay Chat (IRC). EMails dieses Wurms besitzen meist typische Daten. So lautet der Text "kindly check the attached LOVELETTER coming from me". Der Dateianhang ist eine Datei mit dem Namen "LOVE-LETTER-FOR-YOU.TXT.vbs". Vom Loveletter-Wurm ist eine kleine Anzahl von Varianten bekannt, deren Betreffzeilen und Dateinamen sich unterscheiden können. So gibt es eine Variante, die sich als Viruswarnung der Firma Symantec tarnt.

Wird Loveletter auf einem Computersystem ausgeführt, kopiert er sich zunächst an verschiedene Stellen des Systems und manipuliert die Systemregistrierung, um sicherzustellen, dass der Schädling beim Starten des Betriebssystems ebenfalls geladen wird.
Danach setzt er die Startseite des Internet Explorers auf das Programm WIN-BUGSFIX.exe fest. Ist das Programm vorhanden, wird auch dessen Start durch eine Ver?nderung der Systemregistrierung sichergestellt. Allerdings handelt es sich bei dieser Datei, die Loveletter aus dem Internet nachlädt, um einen Trojaner, der Passworte stiehlt.
Neben einigen weiteren Manipulationen, die dem Stehlen von Passworten dienen, erzeugt Loveletter eine HTML-Datei mit dem Namen "LOVE-LETTER-FOR-YOU.HTM". Diese versucht der Wurm dann über eine offene IRC-Verbindung zu versenden.

Dateien mit den Erweiterungen js,jse,css,wsh,sct und hta werden von Loveletter überschrieben und durch eine Datei gleichen Namens ersetzt, die jedoch eine zusätzliche Erweiterung ".vbs" besitzt. Diese Dateien enthalten den Code des Wurms. Weiterhin werden Dateien mit den Erweiterungen ".jpg" und ".jpeg" sowie ".mp2"- und ".mp3"-Dateien gelöscht bzw. ersetzt.
Etwa eine Woche, nachdem der Loveletter durch das Internet ging, tauchte eine Variante auf, die sich nicht mehr im Anhang einer Email befand, sondern direkt in den Quelltext der HTML-Email eingebettet war, so dass der schädigende Code sofort beim Lesen der Email ausgeführt wurde.
Loveletter nutzt für seine Verbreitung das Programm Microsoft Outlook, aus dessen Adressbüchern er die Emailadressen seiner nächsten potentiellen Opfer gewinnt. Obwohl Loveletter bereits im Jahre 2000 aufgetaucht ist, ist dieser Wurm immer noch in mindestens drei Varianten im Umlauf.

LSASS

Diesen Dienst gibt es nur auf NT-basierten Windows-Computern.
Dabei handelt es sich um den Lokalen Sicherheits Authentifizierungs Server (Local Security Authentication Server).
Dieser ist dafür zuständig, Anmeldungen am System zu überprüfen.

Eine Sicherheitslücke in diesem Dienst erlaubte es dem Wurm Sasser Windows Betriebssysteme zu infizieren.