Glossar
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IBM

Abkürzung für "International Business Machines".
US-Amerikanisches Unternehmen, welches 1924 seinen jetzigen Namen erhielt, jedoch bereits 1896 durch Herman Hollerith unter dem Namen "Tabulating Machine Company" gegründet wurde.
Dieses Unternehmen stellte zun?chst Systeme her, welche der Auswertung von per Lochkarten eingegebenen Daten dienten.
Im Jahre 1981 brachte IBM den ersten Personal Computer (PC) auf den Markt, dessen Standards noch heute die PCs bestimmen (IBM-kompatible PCs).
Die PC-Sparte wurde jedoch im Jahre 2004 an die chinesische Firma Lenovo verkauft.
IBM widmet sich heute vor allem dem Bereich der Großrechner auf der technischen Seite. Überwiegend jedoch hat sich IBM zu einem Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen entwickelt.
Im Jahre 1987 brachte IBM zusammen mit Microsoft das Betriebssystem OS/2 heraus, welches zum damaligen Zeitpunkt revolutionäre Funktionen anbot. Nachdem sich Microsoft 1991 aus der Entwicklung von OS/2 zurückzog, versuchte IBM den Alleingang, der jedoch vor allem aufgrund von Marketingschwächen scheiterte. Trotz der Tatsache, dass OS/2 dem von Microsoft entwickelten Betriebssystem Windows technisch weit überlegen war, konnte es sich (bis auf die Anwendung in Banken und Versicherungen) nicht auf dem Markt etablieren und wurde 2005 endgültig eingestellt.
Mit einem Gewinn von etwa 8,5 Milliarden Dollar im Jahre 2004 ist IBM der größte Anbieter von Informationstechnik.

ICMP

Abkürzung für "Internet Control Message Protocol".
Das ICM-Protokoll dient in Netzwerken dem Austausch von Fehler- und Informationsmeldungen.
Eine besondere Form der ICMP-Datenpakete sind die Echo-Pakete (bzw. Echo-Anforderungen). Diese werden von dem Programm "PING" verschickt, welches dazu dient, die Erreichbarkeit eines entfernten Computers zu ermitteln.

In freier Wildbahn

Ausdruck, der gebraucht wird, wenn sich ein Schadprogramm unkontrolliert in öffentlichen Netzwerken verbreiten kann bzw. sich außerhalb von speziellen Analyselaboratorien bewegt.

Installation

Vorgang, bei dem Programmdateien von einem Installationsmedium (Diskette, CD, Festplatte) in das Zielverzeichnis auf dem Anwendercomputer kopiert werden.

Unter Windows werden dabei meist auch noch Veränderungen an der Systemregistrierung vorgenommen, um den Programmstart bzw -ablauf zu steuern.

Installationsprogramm

Spezielles Programm, welches die Installation eines Anwendungsprogramms koordiniert und nach eventuellen Vorgaben des Benutzers durchführt.
So legt das Installationsprogramm benötigte Verzeichnisse an, kopiert die notwenigen Programmdateien und nimmt die Einstellungen am Computersystem des Benutzers vor.

Installieren

siehe Installation

Intel

US-Amerikanisches Unternehmen, welches Mikrochips für Computer herstellt. Vor allem ist Intel für seine Pentium-Prozessorlinie bekannt.
Gegründet wurde Intel im Jahre 1968 von Robert Noyce und Gordon Moore. Vor allem mit der von Noyce entwickelten Technik der photochemischen Produktion von integrierten Schaltkreisen, die heute noch die führende Technik bei der Herstellung von Mikrochips ist, gelang Intel der Durchbruch.
Gordon Moore war derjenige, der das nach ihm benannte Gesetz formulierte, nach dem sich alle 18 Monate die Leistung von Mikroprozessoren verdoppelt.

Internet

Weltweiter Verbund von Computern. Meist fälschlich mit dem World Wide Web gleichgesetzt, das jedoch nur einer von vielen Diensten des Internet ist.

Das Internet ist im Prinzip ein großes Computernetzwerk, welches sich aus kleineren Netzwerken zusammensetzt, die über definierte Schnittstellen miteinander verbunden sind und kommunizieren. Als gemeinsame "Sprache" dient dabei das sogenannte TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol).

Ursprünglich wurde das Internet Ende der 1960er Jahre als militärisches Projekt der USA unter dem Namen ARPA-Net entwickelt (von ARPA = Advanced Research Projects Agency). Ziel war es, ein dezentrales weltweites Computernetz aufzubauen, welches auch dann noch funktionierte, wenn Teile des Netzes ausfielen, z.B. durch einen zu jener Zeit befürchteten nuklearen Angriff. Später wurde das ARPA-Net wissenschaftlichen Einrichtungen übergeben und schließlich der Allgemeinheit.

Bekannte Dienste des Internet sind WWW, Email und das Usenet.

Internetadresse

Umgangssprachliche Bezeichnung für eine Zeichenfolge, die eine Webseite im World Wide Web identifiziert und meist aus dem Namen des die Webseite zur Verfügung stellenden Computers (www) und der Domain (sides.de) besteht.

Beispiel :

www.sides.de

Internetanbieter

Unternehmen, welches seinen Kunden gegen Gebühr den Zugang zum Internet ermöglicht.

Ebenso geläufig ist im Deutschen der englische Begriff "Provider".

Internet Explorer

Von der Firma Microsoft entwickelter Standard-Browser unter Windows Betriebssystemen. Nach dem Rückzug des Netscape-Browsers lange Zeit der am häuftigsten genutzte Browser, jedoch mittlerweile durch den Mozilla Firefox verdrängt.

In der aktuellen Version 8.0 gibt es ihn ausschließlich für das Windows-Betriebssystem, dessen fester Bestandteil er seit Windows 95 ist. Frühere Versionen wurden auch für das Betriebssystem MacOS entwickelt sowie für einige unixähnliche Systeme.

Microsoft entwickelte den Internet Explorer im Jahre 1995 vergleichsweise spät, gab es doch bereits einige Jahre vorher verschiedene Webbrowser. Da Microsoft jedoch zu spät die kommende Bedeutung des World Wide Web erkannte, stieg das Unternehmen erst sehr spät ein. Dafür wurden innerhalb eines Jahres gleich drei Versionen freigegeben.

Der Internet Explorer ist sehr tief in das Windows Betriebssystem integriert. So nutzen andere Teile des Windows-Systems Funktionen des Browsers z.B. der Windows Explorer, die Windows Hilfefunktion sowie bis vor einiger Zeit auch das Emailprogramm Outlook Express.

Besondere Aufmerksamkeit bekam und bekommt der Internet Explorer vor allem durch immer wieder neu aufgedeckte Sicherheitsprobleme, was ihm den Status eingebracht hat, einer der unsichersten Browser zu sein.

Internetzugang

Bezeichnung für die Anbindung eines Standortes mit dem Internet.

Die Anbindung an das Internet wird im Privatbereich meist manuell hergestellt (Einwahl). Im professionellen Bereich existieren oftmals Festverbindungen, die eine stete Verbindung zum Internet erlauben.

Intrusion Detection System

Ein Programm, welches den Datenverkehr in einem Computernetzwerk nach für bestimmte Angriffsformen charakteristischen Mustern analysiert und so Angriffe auf ein Computersystem oder Computernetzwerk frühzeitig erkennen und abwehren soll.

IP

Abkürzung für "Internet Protocol".

Grundlegendes Protokoll fr die Datenübermittlung in heutigen Netzwerken, insbesondere des Internets. Meist wird zusammen mit dem IP-Protokoll das TCP-Protokoll benutzt, so dass allgemein von der TCP/IP-Protokollfamilie gesprochen wird, die noch weitere Kommunikationsprotokolle enthält.

IP-Adresse

Methode zur Adressierung von Computern in einem Netzwerk. Dabei erhält jeder an das Netzwerk angeschlossene Computer eine für dieses Netzwerk eindeutige IP-Adresse. Eine IP-Adresse baut sich aus vier Ziffernguppen mit jeweils einer bis drei Ziffern (Zahlen 0 bis 255) auf, die durch Punkte getrennt werden.

Beispiel : 63.161.169.5

Bei der Einwahl in das Internet wird der Computer zu einem Teil des Internets und erhält vom Internetanbieter für den Zeitraum des Bestehens der Internetverbindung eine eigene, zu diesem Zeitpunkt weltweit einmalig vergebene IP-Adresse, unter der er zu erreichen ist. Bei der Verwendung eines DSL-Routers wird diese Adresse dem Router zugewiesen.
Normalerweise werden IP-Adressen aus einem bestehenden Vorrat (Pool) von IP-Adressen vergeben, so dass sich bei jeder Einwahl die Adresse ändert.

IT

Gebräuchliche Kurzform für "Informations- und Telekommunikationstechnik". Meist wird der Begriff englisch ("Ei Ti") ausgesprochen.