Glossar
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Office-Paket

Allgemeine Bezeichnung für eine Sammlung von Programmen für den Bürobereich.

Meist umfassen derartige Pakete eine Textverarbeitung, eine Tabellenkalkulation, ein Präsentationsprogramm und eine Datenbank.

Im engeren Sinne ist "Office-Paket" die umgangssprachliche Bezeichnung für das Microsoft Office Paket.

Offline

Wenn ein Computer nicht mit dem Netzwerk bzw. dem Internet verbunden ist, bezeichnet man diesen als offline.

Das Gegenteil ist online.

Online

Ist ein Computersystem mit einem Netzwerk verbunden und auch über dieses erreichbar, spricht man davon, dass der Computer online ist.

Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet "online sein" die Tatsache, den Computer mit dem Internet verbunden zu haben.

Onlinebanking

Auch Internetbanking oder Homebanking genannt.
Die Ausführung von Bankgeschäften (ausser der Ein- und Auszahlung) über das Internet. Dabei können zwei Formen unterschieden werden.

Zum einen kann der Bankkunde die Webseite seiner Bank über den normalen Browser aufrufen und dort eine gesonderte Unterseite anwählen, über die dann ein (verschlüsselter) Zugang zum Internetbanking hergestellt wird. Dazu muss der Kunde in der Regel seine Kontonummer und seine persönliche Identifikationsnummer (auch Geheimzahl genannt) eingeben.

Die andere Variante erfordert ein spezielles Programm auf dem Computer des Anwenders. Dieses Programm wird in der Regel von der Bank zur Verfügung gestellt.
Wählt der Kunde diese Methode, kann er zunächst alle Überweisungen und andere Zahlungsvorgänge ohne eine Verbindung zur Bank vorbereiten, indem er sie in das Programm eingibt. Dann stellt er eine Verbindung zum Internet her und übersendet alle vorher eingegebenen Daten an seine Bank.

Insbesondere das Onlinebanking ist immer stärker Ziel von Straftaten, im Rahmen derer versucht wird, die Zugangsdaten der Bankkunden sowie weitere benötigte Informationen (z.B. TAN-Nummern) zu erlangen und widerrechtlich zu nutzen.

Open Source

Frei übersetzt "Offene Quelle".
Bezeichnung für Programme, die nicht nur in fertiger, ausführbarer Form zur Verfügung gestellt werden, sondern bei denen auch der Quelltext, als der Bauplan des Programms erhältlich ist.

Meist ist dies mit dem Recht verbunden, die Software den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Bedingungen dabei ist meist, dass die Änderungen wiederum öffentlich zur Verfügung gestellt werden müssen.

Opera

OperaBrowser, der von der norwegischen Firma Opera Software hergestellt wird. Opera war einer der wenigen Browser, die in der Vollversion kostenpflichtig waren. Seit langer Zeit ist jedoch auch dieses Programm nun kostenlos erhältlich.
Der Opera Browser ist für diverse Betriebssysteme, darunter auch Windows und Linux sowie diverse mobile Betriebssysteme, erhältlich. Er zeichnet sich durch seine technische Aktualität und seine gegenüber anderen Produkten dieser Kategorie innovativen Funktionen aus.


Abbildung aus : Presseservice Opera Software ASA

Option

Eine Auswahl- oder Einstellungsmöglichkeit in einer Anwendung.

Ordner

Unter Microsoft Windows die Bezeichnung für ein Verzeichnis, welches auf der grafischen Benutzeroberfläche des Betriebssystems als kleiner Aktenordner (bzw. als Mappe) dargestellt wird.

OS/2

Name eines Betriebssystems, welches in seiner Anfangszeit von Microsoft und IBM gemeinsam entwickelt wurde. Im Jahre 1987 wurde die erste Version dieses Systems auf den Marekt gebracht, welches damals noch im Textmodus lief.
Nachdem sich Microsoft zugunsten seiner Eigenentwicklung Windows aus dem OS/2-Projekt zurückzog, versuchte IBM die Entwicklung des Betriebssystems allein weiterzuführen. Trotz seiner technischen Überlegenheit konnte sich OS/2 jedoch nicht gegen die neu erwachsene Konkurrenz Windows durchsetzen, was nicht zuletzt auf Marketingschwächen seitens IBM beruhte.
Lediglich im Bereich der Banken und Versicherungen konnte OS/2 eine führende Rolle erreichen.
2005 schließlich verabschiedete sich IBM endgültig von OS/2, welches seitdem nicht mehr weiterentwickelt wird.

Outlook

Name eines EMail- und Terminverwaltungsprogramms, welches von der Firma Microsoft entwickelt und zusammen mit dem Microsoft Office Paket ausgeliefert wird.

Mit Outlook lassen sich nicht nur EMails senden und verwalten, sondern auch Termine und Kontakte organisieren. Jedoch kann Outlook sein volles Potential erst dann auspielen, wenn es auf einen so genannten Microsoft Exchange Server zugreifen kann. Dieser dient der zentralen Sammlung und Weiterleitung von EMails, bietet ein zentrales Adressbuch und kann Aufgaben und Termine netzwerkweit koordinieren. Trotz des gleichklingenden Namens war das kostenlose Outlook Express ein völlig anderes, unabhängiges Produkt.

Outlook Express

Name eines Emailprogramms, welches von der Firma Microsoft entwickelt und zusammen mit dem Betriebssystem Windows bzw. dem Internet Explorer vertrieben wurde. Aus diesem Grunde wurde Outlook Express auch von vielen Nutzern eingesetzt.

Outlook Express war dafür bekannt in der Vergangenheit immer wieder schwerwiegende Sicherheitsmängel aufzuweisen, die unter anderem mit der weitreichenden Verzahnung mit dem Internet Explorer zu tun hatten.
Da Outlook Express auch die Fähigkeit besitzt, Nachrichten in Newsgroups zu lesen und zu schreiben, setzen vor allem Neulinge das Programm gerne für diesen Zweck ein. Da Outlook Express jedoch grundlegende Regeln für die Veröffentlichung in Newsgroups misachtet, wird dessen Einsatz nur höchst ungern gesehen.

Der Nachfolger von Outlook Express ist Windows Mail.