Glossar
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Glossar


MacOS

Betriebssystem der Firma Apple für die Macintosh-Computer.

Bis zur Version 9.2.2 war MacOS ein eigenständiges System, welches ab der Version 7.6 den Namen MacOS trug. Das aktuelle unixähnliche System MacOS X setzt auf einem unixähnlichen Betriebssystem (BSD) auf, benutzt einen freien Betriebssystemkern (Darwin) und eine eigene Benutzeroberfläche (Aqua).

MacOS lief in der Vergangenheit nur auf Computern mit den so genannten PowerPC-Prozessoren. Allerdings hat Apple vor einiger Zeit das System auch für die weiter verbreiteten Intel-Prozessoren veröffenlicht, die üblicherweise in PCs verbaut werden.

Mailingliste

Eine geschlossene Benutzergruppe, deren Nachrichtenaustausch über EMail erfolgt.
Mailinglisten werden genutzt, um Nachrichten an viele Benutzer gleichzeitig zu senden. Die Nutzer haben sich dafür bei der Mailingliste angemeldet. Meist existieren Mailinglisten zu einem bestimmten Thema.
Der Nachrichtenaustausch über eine Maillingliste erfolgt öffentlich. Das bedeutet, dass eine gesendete Nachricht stets an alle Teilnehmer weitergesendet wird.
Für kleine Benutzergruppen reicht es aus, im EMailprogramm einfach sämtliche EMailadressen einzutragen. Bei größeren Gruppen wird meist eine zentrale EMailadresse eingerichtet, an die eine Nachricht dann gesendet wird. Von dieser wird die Nachricht dann an alle Teilnehmer weitergeleitet.

Makro

Im weiteren Sinne ist ein Makro eine Art Textbaustein in der Programmierung. Mit diesen wird es möglich gemacht, häufig wiederkehrende Strukturen einfach und zeiteffizent durch kürzere Konstrukte zu ersetzen. Unter den Office-Anwendungen von Microsoft Windows ist ein Makro eine Aufzeichnung von sich oft wiederholenden Vorgängen. Bei der Makro-Aufzeichnung werden dann alle Eingaben und Mausklicks gespeichert. Beim Aufrufen des Makros werden diese dann automatisch wiederholt. Bei dieser Form von Makros handelt es sich prinzipbedingt um echte eigenständige Programme.

Da Makros unter Microsoft Office in einer Programmiersprache verfasst und abgespeichert werden, kann auch Schadcode in der selben Sprache verfasst werden, was dann zu so genannten Makroviren führt.

Makrovirus

Schadsoftware, die in einer Makrosprache wie zum Beispiel Visual Basic for Applications (VBA) meist unter Microsoft Office geschrieben und lauffähig ist.
Makroviren werden als normale Makros in einem Word-Dokument oder einer Excel-Tabelle gespeichert.
Beim Aufruf des Dokuments wird dann das Virus aktiv.
Ein erfolgreiches Beispiel dieser Technik war das Makrovirus "Melissa".

McAfee

Ursprünglich 1989 als Network Associates gegründetes US-Amerikanisches Unternehmen, das Sicherheitslösungen wie eine Antivirensoftware (McAfee Virusscan) und eine Personal Firewall (McAfee Personal Firewall Plus) entwickelt und vertreibt.


Melissa

Ein 1999 aufgetretenes Makro-Virus, welches Word-Dokumente unter Microsoft Office 97 infiziert.
Zum ersten Mal wurde Melissa am Vormittag des 26. März 1999 in den USA aufgefunden. Da es sich um einen Virus handelt, der massenhaft EMails verschickt, konnte er sehr schnell entdeckt werden.
Allerdings verhinderte das nicht, dass sich Melissa innerhalb weniger Stunden weltweit verbreitete.
Seinen Ursprung hatte Melissa in einer Newsgroup. Dort wurde eine Microsoft Word-Datei angeboten, die angeblich Zugangsdaten zu pornographischen Webseiten enthielt. Nach dem Öffnen des Dokuments wurde der Virus aktiv. So las Melissa die ersten 50 Adressen des Outlook-Adressbuches aus, um an diese eine EMail mit einem infizierten Word-Dokument zu senden.
Da es aus diesem Grunde nun für viele Benutzer so aussah, als käme die EMail von einer bekannten Person, konnte sich Melissa ungebremst verbreiten.

Fand das Virus kein installiertes Outlook vor oder bestand keine Internetverbindung, infizierte er auf dem lokalen Computer vorhandene Word-Dokumente und die Standardvorlagendatei "normal.dot", so dass jedes neu gespeicherte Dokument automatisch infiziert wurde.
Problematischer war die Tatsache, dass auch andere infizierte Word-Dokumente beim Öffnen durch das Virus per EMail versendet werden konnten, so dass teilweise vertrauliche Daten in Umlauf kamen. Wegen des teilweise massiven EMailaufkommens, den das Virus verursachte, hatten einige Betreiber von EMailsystemen starke Probleme mit der Leistung ihrer Systeme. Microsoft und Intel schalteten ihre EMailserver direkt komplett ab.

Men?

Element einer grafischen Benutzeroberfläche, in welchem Befehle als Liste dargestellt werden. Die einzelnen Listenpunkte können vom Benutzer ausgewählt werden, woraufhin der entsprechende, hinter dem gewählten Menüpunkt hinterlegte Befehl ausgeführt wird, ohne dass der Benutzer entsprechende Systembefehle eingeben oder kennen muss.

Oft sind Menüs hierarchisch organisiert. Das bedeutet, dass es zu einem Menüpunkt weitere Unterpunkte geben kann, die angezeigt werden, wenn der Benutzer den Mauszeiger über den entsprechenden übergeordneten Menüpunkt führt.

Auch die Liste von anwählbaren Unterseiten auf der rechten und linken Seite dieser Webseite nennt man Menü.

Men?leiste

Menueleiste Element einer grafischen Benutzeroberfläche.

Die Menüleiste ist die zweite Leiste jedes Programmfensters, zumindest unter Windows-Betriebssystemen. Die Anordnung oder Anzeige einer Menüleiste variiert zwischen verschiedenen Betriebssystemen. In der Menüleiste sind die in der Menühierarchie am weitesten oben abgesiedelten Menüpunkte zu finden.

Microsoft

Microsoft1975 von Bill Gates und Paul Allen gegründetes US-amerikanisches Unternehmen. Mithin der bekannteste, auf jeden Fall der größte Softwarehersteller der Welt.

Gegründet wurde Microsoft mit dem Ziel, Übersetzersoftware für Programme zu verkaufen, die in der Programmiersprache BASIC geschrieben waren. Heute ist Microsoft mit seinem Produkt Windows Marktführer bei PC Betriebssystemen.

Neben Windows werden auch noch weitere Produkte wie das Bürosoftwarepaket Office, die Datenbank MS SQL Server und schließlich der Webbrowser Windows Internet Explorer produziert. Daneben brachte Microsoft mit der Spielekonsole Xbox auch ein Produkt für den Unterhaltungsbereich auf den Markt.

In der Vergangenheit wurde Microsoft immer wieder Ziel von kartellrechtlichen Prozessen, in denen es sich wiederholt dem Vorwurf der Ausnutzung seiner marktbeherrschenden Position stellen musste. Im März 2004 beschloss die Europäische Kommission, gegen das Unternehmen ein Bußgeld von insgesamt 497 Millionen Euro zu verhängen. Ebenso geriet das Unternehmen immer wieder in patentrechtliche Auseinandersetzungen mit anderen Softwareunternehmen, so zum Beispiel 2003 mit Sun Microsystems wegen einer nicht standardkonformen Einbindung der Java-Technologie in das Windows Betriebssystem.

Microsoft Excel

Microsoft Excel Ein von der Firma Microsoft entwickeltes Tabellenkalkulationsprogramm und das am weitesten verbreitete Programm dieser Art. Microsoft Excel ist Teil des Microsoft Office Pakets.

Die ersten Versionen von Excel wurden im Jahre 1985 für das Betriebssystem MacOS ausgeliefert. Erst zwei Jahre später, 1987, erschien das Programm dann auch für Windows, welches zu jener Zeit in der Version 2.0 vorlag. Da Windows jedoch noch kaum verbreitet war, wurde es zusammen mit Excel ausgeliefert.

Excel ermöglicht es, Werte tabellarisch einzutragen, mit diesen Werten teils komplexe Berechnungen anzustellen und die Ergebnisse dieser Berechnungen in Diagrammform dazustellen. Um Excel den eigenen Wünschen nach mit Funktionen zu erweitern oder spezielle Funktionen hinzuzufügen, nutzt das Programm die Programmiersprache Visual Basic for Applications (VBA). Diese Sprache wird ebenso für die Speicherung von Makros verwendet. Aus diesem Grunde können in einer Excel-Tabelle Makroviren vorkommen.

Die typische Dateierweiterung für Microsoft Excel Arbeitsblätter (wie Tabellen auch genannt werden) ist ".xls" bzw. bei neueren Versionen ".xlsx".



Abbildung aus : Bilddatenbank des Microsoft Presseservice


Microsoft Office

MS Office Von der Firma Microsoft entwickeltes Programmpaket für die Betriebssysteme Microsoft Windows und MacOS. Es beinhaltet verschiedene Programme für den Einsatz in B?roumgebungen wie u.a. eine Textverarbeitung, eine Tabellenkalkulation, eine Datenbank und ein EMailprogramm. Microsoft Office ist der Quasi-Standard für Büroanwendungen.

Je nach Bedarf wird Microsoft Office in unterschiedlichen Versionen angeboten, die sich nicht nur im Preis, sondern auch in den enthaltenen Komponenten unterscheiden.

Im Office-Paket enthaltene Programme sind u.a.

  • Word (Textverarbeitung)
  • Excel (Tabellenkalkulation)
  • Powerpoint (Präsentationen)
  • Outlook (EMail-, Termin- und Adressverwaltung)
  • OneNote (Notizverwaltung)
  • Access (Datenbank)


Darüber hinaus sind noch die Komponenten Microsoft Project (Projektverwaltung), Microsoft Visio (Diagrammerstellung) und einige weitere Programme erhältlich oder in einzelnen Ausführungen von Microsoft Office enthalten.


Abbildung aus : Bilddatenbank des Microsoft Presseservice

Microsoft Powerpoint

Microsoft PowerpointEin von der Firma Microsoft entwickeltes Programm zur Erstellung von Folienpräsentationen. Präsentationen werden in Powerpoint seitenweise erzeugt. Jede einzelne Seite bzw. Folie lässt sich durch die im Programm integrierten Möglichkeiten vielfältig gestalten. Darüber hinaus können auch weitere Elemente wie etwa Grafiken eingebunden werden. Da Powerpoint-Präsentationen sehr oft direkt vom Computer über ein "Beamer" genanntes Projektionsgerät vorgeführt werden, spielen Animationen eine immer größere Rolle in Präsentationen. So lassen sich nahezu alle Elemente in einer Präsentation animieren, wie etwa bewegte Texte, die sich mit unterschiedlichen Effekten ein- und ausblenden lassen.

Da auch Powerpoint die Programmiersprache Visual Basic for Applications (VBA) unterstützt, können Powerpoint-Präsentationen ebenfalls anfällig für Makroviren sein, so wie dies auch bei Word-Dokumenten oder Exceltabellen der Fall ist. Powerpoint ist Teil des Microsoft Office Pakets.


Abbildung aus : Bilddatenbank des Microsoft Presseservice

Microsoft Word

MS Word Ein von der Firma Microsoft entwickeltes Programm zur Textverarbeitung und das für diese Anwendung am häufigsten eingesetzte. Microsoft Word gehört zum Microsoft Office Paket, wird jedoch auch einzeln verkauft. Testversionen des Office-Pakets, die 60 Tage genutzt werden dürfen, sind oftmals auf Fertigsystemen vorinstalliert.

Die erste Version des Textverarbeitungsprogramms wurde 1983 für MS-DOS entwickelt, die bis 1995 weiterentwickelt wurde. Ein Jahr später, 1984, folgte die Version für MacOS.

Die Standard-Dateierweiterung für Word-Dokumente ist ".doc", bei neuen Versionen auch ".docx".

Wie alle anderen Komponenten des Microsoft Office Pakets lässt sich auch Word mit der Programmiersprache Visual Basic for Applications (VBA) erweitern und automatisieren. Deswegen sind auch Word-Dokumente anfällig für Makroviren. Statt per EMail ein Word-Dokument zu verschicken, wird empfohlen, den Text nicht im üblichen DOC-Format, sondern als RTF-Datei zu speichern. Diese kann keine Makros enthalten, behält jedoch die Formatierungen des Textes.


Abbildung aus : Bilddatenbank des Microsoft Presseservice

Modem

Akronym für "Modulator/Demodulator".
Gerät zur Umwandlung von analogen in digitale Signale und umgekehrt. Die heute noch sehr vereinzelt gebräuchlichen analogen Modems für den Internetzugang arbeiten mit Datenraten von ca. 56 Kilobit pro Sekunde (ca. 7 Kilobyte).
Beim Einsatz eines DSL-Anschlusses wird ebenfalls ein Modem eingesetzt, auch wenn dieses ungleich höhere Datenraten zulässt als ein ursprüngliches analoges Modem. Auch bei einem DSL-Modem handelt es sich im Grunde um ein analoges Modem, nur werden hier zur Datenübertragung höhere und mehr Frequenzen eingesetzt als bei den herkömmlichen Modems.

Mozilla

Mozilla Programmpaket, welches aus einem Browser, einem Emailprogramm und weiteren Werkzeugen besteht und seit 1998 von der Mozilla Foundation entwickelt wurde. Das Programmpaket selbst wird nicht mehr weiterentwickelt. Stattdessen wurde der Quelltext der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Aus der Mozilla-Suite entwickelte sich zum einen das Seamonkey-Projekt, welches im Grunde eine Fortentwicklung des Pakets ist. Zum anderen entstanden die Einzelanwendungen Firefox und Thunderbird.
"Mozilla" war ursprünglich der interne Name für den Netscape Browser.

Mozilla Thunderbird

Mozilla Thunderbird EMailprogramm, welches von der Mozilla Foundation entwickelt und kostenlos zur Verf?gung gestellt wird.
Thunderbird entstand als eigenständiges Projekt aus der Mozilla-Suite, einem Programmpaket, welches ebenfalls von der Mozilla Foundation entwickelt wurde und neben einer EMailkomponente auch noch einen Browser sowie diverse weitere Werkzeuge enthält.

Thunderbird bietet unter anderem einen leistungsfähigen Spam-Filter an, der während der dauernden Benutzung des Programms "lernt", wichtige Emails von Spam zu unterscheiden. Schon nach kurzer Einlernphase (ca. 14 Tage) ist die Trefferquote des Filters bereits sehr gut.

Thunderbird unterstützt außerdem Sicherheitsfunktionen wie elektronische Unterschriften und Verschlüsselung. Weitere Funktionalitäten lassen sich - ähnlich wie bei Firefox - durch Erweiterungen nachinstallieren.

MP3

MP3 ist das wohl am häufigsten anzutreffende Datenformat für Speicherung und Wiedergabe digitaler Musik. Entwickelt wurde das MP3-Format am Fraunhofer-Institut in Erlangen unter Mitarbeit der Bell Labs. MP3 ist ein sogenanntes verlustbehaftetes Format. Das bedeutet, dass nicht alle Informationen gespeichert werden, die vom Original produziert werden. Dabei setzt das MP3-Format darauf, dass die menschlichen Sinnesorgane nur sehr begrenzte Fähigkeiten besitzen. Töne, die vom Menschen ohnehin nur schwer oder gar nicht wahrzunehmen sind, werden im MP3-Format auch nicht gespeichert. Für die meisten Musikrichtungen ist MP3 jedoch ausreichend.

MS-DOS

Abkürzung für "Microsoft Disk Operating System".
Erstes von der Firma Microsoft entwickeltes Betriebssystem für IBM-PCs. MS-DOS war in den späten 1980er Jahren das führende Betriebssystem, welches bis zur Version 8.0 (als Teil von Windows ME) weiterentwickelt wurde.
MS-DOS war ein kommandozeilenorientiertes System, welches zunächst keine eigene grafische Oberfläche besaß. In späteren Versionen wurde dem System mit der DOS-Shell eine erste rudimentäre Oberfläche hinzugefügt. Echte grafische Oberflächen für DOS waren dann schließlich die Windows-Versionen 1.0 und 2.0, und selbst die nachfolgenden Versionen bis Windows ME setzten entgegen allgemeiner Behauptungen auf MS-DOS auf.

MSN

MSN Bezeichnung für Microsofts Internetportal und gleichzeitig für den Internetdiensteanbieter von Microsoft.

MSN wurde 1995 als "The Microsoft Network" zusammen mit Windows 95 gestartet, um Benutzern einen einfachen Einstieg in das Internet zu bieten. Bei MSN handelt es sich nicht um ein eigenes Unternehmen, sondern um einen Geschäftszweig von Microsoft.

Neben dem reinen Portalangebot und dem Interzugang bietet MSN auch den so genannten Passport-Login-Dienst an. Dabei handelt es sich um einen Authentifizierungsdienst, bei dem der Benutzer lediglich eine Emailadresse (meist vom Microsoft-Anbieter Hotmail) und ein Passwort benötigt, um sich bei MSN und verschiedenen Partnerseiten anzumelden.
Ebenso wird über MSN der kostenlose Windows Live Messenger verteilt, wobei es sich um ein Chat-Programm handelt.


Abbildung aus : Bilddatenbank des Microsoft Presseservice

Multimedia

Begriff für Inhalte, die mehrere Medien unterschiedlichen Typs gleichzeitig vereinen. Dies umfasst insbesondere Grafik, Töne, Animation und Video.

Multimediale Inhalte sollen es dem Benutzer erleichtern, Informationen aufzunehmen und auch zu behalten, da bei der Wissensaufnahme mehrere Sinnesorgane angesprochen werden, was wesentlich effektiver ist als beispielsweise das Lesen eines bloßen Textes.

Multitasking

Multitasking bezeichnet die Fähigkeit eines Betriebssystems, gleichzeitig mehrere Programme ausführen zu können.
Dabei bedeutet "gleichzeitig" nicht wirklich zur selben Zeit. Denn zu einem bestimmten Zeitpunkt kann nur jeweils ein Programm (genauer : ein Prozess) die Leistung des Prozessors nutzen.
Um nun ein "gleichzeitiges" Ausführen aller gestarteten Programme zu gewährleisten, wird jedem Programm immer nur für einen kurzen Moment die Leistung des Prozessors zur Verfügung gestellt.
Ist die Zeit abgelaufen, bekommt das nächste Programm Zugriff auf den Prozessor. Dieser Vorgang läuft solange ab, bis wieder das erste Programm auf den Prozessor zugreifen darf. Danach startet der Zyklus erneut. Da die zeitlichen Abstände zwischen dem Wechsel der Programme jedoch im Bereich von Millisekunden liegen, entsteht der Eindruck der Gleichzeitigkeit.
Erst durch die Einführung von Prozessorem mit mehreren Prozessorkernen können tatsächlich Programme gleichzeitig ausgeführt werden, und zwar eines pro Prozessorkern.