Glossar
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W Y Z

Glossar


Hacker

Entgegen der allgemeinen Behauptung und Darstellung der Medien ist ein Hacker kein krimineller Datenzerstörer, sondern ein technisch begeisterter Mensch, der sich besonders intensive Kenntnisse in einer Programmiersprache oder einem System zu eigen gemacht hat und der seine Aufgabe im Lösen von komplizierten Problemen sieht.
Die meisten Hacker organisieren sich innerhalb von Clubs und Vereinen. In Deutschland ist der bekannteste Zusammenschluss von Hackern der Chaos Computer Club mit Hauptsitz in Hamburg.
Innerhalb der Hackergemeinde ist nicht jeder gleich ein Hacker. Dieser "Titel" muß meist erst durch Anerkennung der anderen Mitglieder erworben werden und stellt eine besondere Auszeichnung dar.
Oberstes Anliegen der Hacker ist das Eintreten für eine freie Informationskultur. Das bedeutet, dass Hacker die Meinung vertreten, dass "alle Information frei zugänglich sein muss, die einem zeigt, wie diese Welt funktioniert".

Hardware

Sammelbegriff für sämtliche Geräte, die mit einem Computer in Zusammenhang stehen.
Dazu gehören alle Ausgabegeräte (Bildschirm, Drucker) , Eingabegeräte (Tastatur, Maus, Scanner), Speichermedien (Festplatte), Kommunikationsgeräte (Netzwerkkarte, Modem) und die grundlegenden Bestandteile wie Prozessor, Speichermodule und Hauptplatine.
Das Gegenteil ist Software.

Heraufladen

Der Vorgang, bei dem Daten vom Anwendercomputer auf einen anderen, über ein Netzwerk verbundenen Computer zum Zwecke der Speicherung übertragen werden. Gebräuchlich ist auch der englische Begriff "Upload". Die Übertragungsrate, die einem Benutzer dabei zur Verfügung steht, wird als "Upstream" bezeichnet.

Herunterladen

Der Vorgang, bei dem von einem über ein Netzwerk verbundenen Computer Daten auf den lokalen Anwendercomputer zum Zwecke der Speicherung übertragen werden.

Gebräuchlich ist auch der englische Begriff "Download". Die Übertragungskapazität, die dem Benutzer zum Herunterladen zur Verfügung steht, wird "Downstream" genannt.

Heuristik

Technik von Antivirenprogrammen, bei dem diese durch die Analyse bestimmter "Muster" von laufender Software zu raten versuchen, ob es sich bei einem bestimmten Programm um eine Schadsoftware handelt. Diese Technik kommt dann zum Einsatz, wenn dem Antivirenprogramm für ein bestimmtes Schadprogramm keine aktuellen Signaturen zur Verfügung stehen.
Die Erkennungsrate der heuristischen Suche ist jedoch deutlich schlechter als die normalen Erkennungsraten von Antivirenprogrammen.

HTML

Abkürzung für "Hypertext Markup Language".

HTML ist eine Auszeichnungssprache für Hypertext im World Wide Web. Dabei werden in den normalen Fließtext spezielle Anweisungen, die Tags (sprich: Täks) integriert, um bestimmte Textstellen zu formatieren oder als Verweis zu kennzeichnen. Der normale Aufbau eines HTML-Dokuments sieht wie folgt aus (HTML-Grundgerüst):


<html>
  <head>
   <title> Der Titel </title>
  </head>
  <body>
Der Inhalt
  </body>
</html>

Während im HEAD-Bereich zusätzliche Informationen zu dem Dokument eingetragen werden, ist alles, was sich zwischen <body> und </body> befindet der sichtbare Inhalt des Dokuments.

HTML-EMail

Elektronische Nachricht (EMail), die nicht nur reinen Text, sondern Hypertext enthält, also mittels HTML ausgezeichneten Text. So ist es möglich, neben formatiertem Text auch Grafiken und Skripte wie in einer üblichen Webseite in eine elektronische Nachricht einzufügen.
Nahezu alle EMailprogramme unterstützen die Anzeige von HTML-EMails, obwohl dies unter Umständen ein Sicherheitsrisiko darstellen kann, wenn eine EMail schadhafte Skripte enthält.
Darum gilt normalerweise die allgemeine Empfehlung, die HTML-Anzeige im verwendeten EMailprogramm zu deaktivieren und stattdessen auf die Anzeige von normalem Text umzustellen.

HTML-EMail

Elektronische Nachricht (EMail), die nicht nur reinen Text, sondern Hypertext enthält, also mittels HTML ausgezeichneten Text. So ist es möglich, neben formatiertem Text auch Grafiken und Skripte wie in einer üblichen Webseite in eine elektronische Nachricht einzufügen.
Nahezu alle EMailprogramme unterstützen die Anzeige von HTML-EMails, obwohl dies unter Umständen ein Sicherheitsrisiko darstellen kann, wenn eine EMail schadhafte Skripte enthält.
Darum gilt normalerweise die allgemeine Empfehlung, die HTML-Anzeige im verwendeten EMailprogramm zu deaktivieren und stattdessen auf die Anzeige von normalem Text umzustellen.

HTTP

Abkürzung für "Hypertext Transfer Protocol".

Für die Übertragung von Webseiten bzw. multimedialen Inhalten im World Wide Web vorwiegend genutztes Protokoll und Mitglied der TCP/IP-Protokollfamilie.


HTTPS

Abkürzung für "Hypertext Transfer Protocol Secure".

HTTPS dient der verschlüsselten Übertragung von Inhalten im World Wide Web. Benutzt wird es vorwiegend dann, wenn vertrauliche Daten, wie etwa Zugangsdaten zum Onlinebanking, übertragen werden müssen.

Die große Schwachstelle von HTTPS ist seine Abhängigkeit von signierten Zertifikaten, welche die Echtheit des übermittelten Schlüssels belegen sollen, der für die Verbindung und zum Verschlüsseln der zu übertragenden Daten benutzt wird. Da in der Praxis häufig nicht-signierte Zertifikate genutzt werden, geht der Sinn einer HTTPS-Verbindung in solchen Fällen weitestgehend verloren.

Hypertext

Gegenüber normalem Fließtext zeichnet sich Hypertext durch Verweise auf andere Dokumente aus. Diese Verweise sind im Text selbst eingebettet.

Durch Anklicken eines Verweises gelangt man direkt auf das so referenzierte Ziel. Dies kann ein weiteres Dokument, eine Datei, ein Programm oder ähnliches sein.
So entsteht für eine Informationsquelle eine netzartige Struktur, in welcher sich der Benutzer in alle Richtungen bewegen kann.

Hypertext unterscheidet sich von gedrucktem Text vor allem dadurch, dass es dem Leser möglich gemacht wird, nicht-linear zu lesen, sondern von einem Text zum nächsten und wieder zum ursprünglichen Text zurück zu springen.